Geschwister Scholl

Die Namensgeber unserer Schule sind die Geschwister Hans und Sophie Scholl. Sie haben sich während des 2. Weltkrieges gegen den Nationalsozi­alismus eingesetzt. Am 18. Februar 1943 (der Tag an dem Goebbels zum „totalen Krieg“ aufrief), wurden in der Münchner Universität die Geschwister im Alter von 24 und 21 Jahren verhaftet, als sie Flugblät­ter der „Weißen Rose“ verteilten. Diese Tätigkeit hatten sie mit meh­reren Freunden aus moralischer Empörung über die NS-Gewaltregime im Jahr vorher begonnen. Die „Weiße Rose“ hat in den selbst entwor­fenen Flugblättern unter anderem erklärt:

Mit mathematischer Sicherheit führt Hitler das deutsche Volk in den Abgrund. Hitler kann den Krieg nicht gewinnen, nur noch verlängern! Seine und seiner Helfer Schuld hat jedes Maß überschritten...Ein Ver­brechertum kann keinen deutschen Sieg erringen. Trennt Euch recht­zeitig von allem, was mit dem Nationalsozialismus zusammenhängt.“

Die Gruppe hatte Anhänger in vielen großen deutschen Städten. Am 22. Februar wurde den Geschwistern und ihrem Freund Christoph Probst der Prozess in München gemacht. Im Verlauf des Verfahrens fragte Sophie Scholl den Vorsitzenden: „Sie wis­sen so gut wie ich, dass der Krieg verloren ist. Warum sind Sie so feige, das nicht zugeben zu wollen?“

Die Angeklagten wurden zum Tode verurteilt und am gleichen Tag hingerichtet.

Wer sich dieses mutige, zivilcouragierte Geschwisterpaar im Großformat ansehen möchte, kann dies in unserem Haupteingang tun.


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